Jahresausflug 2008

"Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen", so sagt es der Volksmund.

Einmal im Jahr brechen wir zu unserem Jahresausflug auf. Das Ziel kann in relativer Nähe sein, doch ging es auch schon bis nach Paris. Die wichtigsten Voraussetzungen zur Wahl des Ortes sind die fotografischen Möglichkeiten und bezahlbare Preise für Anfahrt, Unterkunft etc.

Aber es geht uns auf Reisen nicht ausschließlich um das Fotografieren, nicht nur um Objektive, Blenden, Verschlusszeiten und Motive. Es geht uns auch um Geselligkeit. Vor allem so manche Abendstunde wird in gemütlicher Runde bei einem guten Essen und dem entsprechenden Schoppen verbracht. Viele von uns bringen ihren Partner oder ihre Partnerin zum Jahresausflug mit.

Wieder zu Hause werden die Bilder zum Clubtreffen mitgebracht und ausgewertet.

Wenn ein Fotograf eine Reise tut, dann kann er eben mehr als erzählen, er kann auch zeigen.

 

Zum diesjährigen Ausflug

Morgens um 7.30 Uhr fuhren einige von uns gemeinsam los. Es sollte mit Zwischenstopps in Veitshöchheim und Würzburg nach Bad Windsheim gehen. Das Wetter in Veitshöchheim war leider keine reine Freude. Nach einem Picknick im Teehäuschen des schönen Rokokogartens gaben wir alle, bis auf Frank Kress, wegen drohender Erfrierungen ersten Grades nach kurzer Zeit auf, setzten uns ins Auto, aßen Gummibärchen und warteten. Dementsprechend spärlich sind die fotografischen Erträge ausgefallen, nur Frank hat wacker eingesammelt...

In Würzburg war es dann trocken, hin und wieder brach die Sonne durch. Die meiste Zeit verbrachten wir mit zwölf steinernen Heiligen und vielen anderen Neugierigen auf der schönen "Alten Brücke", die über den Main führt. Die Lichtverhältnisse waren nicht ganz einfach, dennoch sind gute Bilder entstanden. So mancher schaute hinter uns sieben her, die wir mit Kameras und Stativen bepackt waren.

Gegen 16 Uhr trafen wir in Bad Windsheim ein. Unser Gasthaus war sauber und adrett, das Preis-Leistungs-Verhältnis war ok. Der Längste erwischte das kleinste Zimmer und musste in der Mitte zusammengefaltet werden, zum Glück kannte sich jemand mit Origami aus. Die Schlafstätten waren zum Teil klösterlich zu nennen, sprich schmal. Bemerkenswert, das durchgängige Murren unseres Gastgebers. Wir verraten aber nicht, wer es war.

Zu Abend aßen wir wegen völliger Überfüllung in dem Hinterraum einer Gaststätte, die durch die konsequente Umsetzung ihres Energiesparprogramms auffiel. Das Essen war lecker, doch die Desserts eher traurig, so stellte eine von uns die eher rethorische Frage: Hat's hier eine Cocktailbar? Zur Überraschung aller gab es eine. Wohl und warm landeten wir dort und wurden immer fröhlicher.

Am Samstag ging es dann bei stürmischem Wetter ins Freilandmuseum. Die Lichtbverhältnisse waren nicht optimal, hätten aber auch schlechter sein können. Für jede und jeden war etwas dabei. Schöne Panoramaaufnahmen und überraschende Detailbilder entstanden. Die Temperatur - gefühlte Frostgrenze - wurde durch ein Päuschen bei leckerem Süppchen erträglicher.

Sonntag war es dann ganz anders: Sonne pur. Das Freiluftmuseum zeigte sich von seiner besten Seite.

Nach dem Mittagessen in einem Gartenlokal, manche von uns bestellen zwei Portionen und essen diese auch auf, brachen wir in Richtung Heimat auf und wurden bei Würzburg ein nerviger Stau.

Im Folgenden ein paar Stimmungsbilder und eine kleine Auswahl unserer Fotoausbeute im Freiluftmuseum Bad Windsheim: