Michaela Stalter

 

Michaela Stalter

 

Fotografie ist die Trauer über die vergängliche Zeit und das Bedürfnis, einen Augenblick festzuhalten - es gibt formale Emotionen, hervorgerufen durch Licht und Form, sentimentale oder sensuelle, die durch Menschen ausgelöst werden, und rein intellektuelle. Die Fotografie kann sie vereinen und daraus Neue schaffen... Fotografie ist unlösbar mit der Zeit verknüpft, die sie festhält, mit der Zeit, die zwischen den Fingern, zwischen den Augenblicken zerrinnt, mit der Zeit der Dinge und Menschen, des Lichts und der Gefühle. Die Zeit wird nie mehr das sein, was sie war.

Das sind zwar nicht meine Worte, aber dennoch kann ich mich mit diesen Sätzen zu 100% identifizieren.

Im kalten November 1961 wurde ich als viertes Kind einer Soldatenfamilie geboren. In den Jugendjahren fing ich an Bilder zu knipsen. Während andere Mädchen ihre Tagebücher mit Worten füllten, klebte ich noch Bilder hinzu, um meinem Tagebuch noch mehr Persönlichkeit zu geben.

Später fand ich Gefallen daran mit meiner analogen Canon die Urlaubsbilder meiner Familie zu schießen und natürlich mussten meine Söhne auch als Motiv dienen. Dann lag die Fotografie einige Jahre brach und wurde mit meiner digitalen Nikon 2010 wiederentdeckt.

Erst ab diesem Zeitpunkt habe ich mich wirklich damit beschäftigt was "Fotografie" ist. Ich habe einige Kurse besucht und Bücher/Zeitschriften gewälzt.

Ich liebe die Symetrie an Bildern und versuche diese selbst auch oft abzubilden. Ansonsten fotografiere ich alles und habe mich auf nichts Besonderes festgelegt. Ich probiere gerne verschiedene Perspektiven eines Motivs aus und somit ist die Fotografie auch "Bewegung" für mich. Vor mir ist kein Berg, kein Hügel aber auch kein Glockenturm sicher, denn ich finde von oben hat man den besten Ausblick und auch Überblick.

Ein weiteres Hobby ist das Reisen in andere Länder und Kulturen. Egal ob Städtetrip oder Rundreisen, meine Nikon ist mein stetiger Begleiter. Wir beide sind einfach ein Dreamteam.