Rainer Böhm

 

Es begann mit einer alten Agfa-Box auf einem Schulausflug in die Eifel. Mein Interesse an der Fotografie war geweckt. Wenige Jahre später hatte ich dann meine erste Spiegelreflexkamera, eine Icarex 35 CS mit auswechselbarem Prisma und Lichtschachtsucher. Die Möglichkeit, eine Dunkelkammer zu nutzen und Schwarz-Weiß-Vergrößerungen selbst zu machen, intensivierten meine Fotoerfahrung.

Zunächst vor allem fasziniert durch die Technik waren Reisen, Natur und Personen für mich hauptsächlich Objekte, an denen diese angewendet wurde. Erst nach und nach kam die Erkenntnis, dass Fotografie mehr ist, als Belichtung und Entfernung an einer Kamera richtig einzustellen: ich kann festhalten, was ansonsten vergeht, und etwas zeigen, was man ansonsten übersieht.

Aber es ist ein langer Weg von der Technik über das Handwerk zur Kunst der Fotografie und ich weiß nie genau, wo ich auf diesem Weg stehe. Am Ende entscheidet immer der Betrachter des Bildes, ob es ihm eine Geschichte erzählt, seine Phantasie anregt und ihn emotional anspricht - oder ob nichts passiert.

So bin ich seit 2018 zusammen mit meiner Frau bei den Fotofreunden und hoffe, auf diesem Weg weiter fortschreiten zu können.