Frank Kreß

 

"Bilder entstehen zuerst im Kopf!" und "Weniger ist mehr!" so könnte man meine Arbeitsweise beschreiben.

Nachdem ich mein Hobby zum Beruf gemacht habe - ich bin gelernter Fotograf - und gemerkt habe, dass ich noch etwas Freizeit habe, entschied ich mich 1993, bei den Fotofreunden Seligenstadt mitzumachen. Seitdem hat sich sowohl im Club (Ausstellungen, Blind Dates, Homepage, Fotomarathons etc.) als auch in der Fotografie viel verändert. Vor allem die Veränderungen in der Fotografie haben sich auch in meiner Arbeitsweise stark bemerkbar gemacht: Früher war ich noch begeisterter Dunkelkammergänger und fertigte meine Prints auf Barytpapier. Heute arbeite ich -bis auf wenige Ausnahmen- digital. Dabei spielt für mich die Arbeit am PC im wesentlichen die gleiche Rolle wie früher in der Dunkelkammer. Durch die Steuerung von Gradation und Farbe bekommen die Bilder das Aussehen, das schon vorher in meinem Kopf entstanden ist. Meine mühsam zusammengesparte Leicaausrüstung fristet inzwischen meist ein "Vitrinendasein" und musste einer Canon EOS weichen.

Aber die Kamera ist nur das Werkzeug, welches die Kopfbilder sichtbar macht; es ist meiner Meinung nach viel wichtiger, was vor dem Auslösen passiert als danach! Erst denken, dann "knipsen"! Leider ist diese Arbeitsweise im Zeitalter der "Kost´ja nix!-Digitalfotografie" etwas in Vergessenheit geraten.

Meine bevorzugten Motive sind Architektur, Landschaft, Lost Places und Streetfotografie und natürlich -wenn es passt- die Umsetzung in schöne SW-Prints.

Seit einigen Jahren gebe ich auch Fotokurse an der örtlichen VHS.