Jahresausstellung 2020

Aufgrund der gesundheitspolitischen Maßnahmen ist das RegioMuseum geschlossen und die Ausstellung nicht zugänglich

 

Liebe Freunde der Fotografie,

neben der Tourismusbranche und der Gastronomie- und Hotelbranche, haben vor allem die Kulturschaffenden des Landes unter der Coronakrise zu leiden.

Wir haben uns entschlossen trotzdem oder gerade deshalb unsere Ausstellung mit entsprechenden Schutzmaßnahmen stattfinden zu lassen.

Die Ausstellung, die wie gehabt in den Räumen des Regiomuseums in Seligenstadt hängen wird, beginnt ohne Vernissage am 24.10.2020 und endet ohne Finissage am 29.11.2020.

Die 80 großformatigen Fotografien können an den Wochenenden immer Samstags und Sonntags zwischen 11.00 Uhr und 17.00 Uhr angesehen werden.

Im Museum besteht Maskenpflicht, es herrscht Einbahnstraßenregelung und es dürfen max. 10 Personen in den sehr großen Museumsräumlichkeiten gleichzeitig anwesend sein.

Wir sind uns sicher, dass damit ein sicherer Besuch unserer Ausstellung möglich sein wird und appellieren zusätzlich an das Verantwortungsbewußtsein aller Besucher, die Abstände einzuhalten.

So kann es für alle ein tolles Erlebnis werden trotz der widrigen Umstände.

Die 80 Bilder sind wie immer in vier Themenblöcke unterteilt: Steine, Spuren, Nostalgie und Monochrome Farben

Jeder Ausstellungsteilnehmer hatte ein Jahr Zeit, zu jedem dieser Themen ein Bild zu fotografieren. Dabei sind die einzelnen Bildergebnisse so unterschiedlich wie ihre Fotografen. Zum Thema Steine finden sich Bilder von unbehauenen Steinen, von Edelsteinen bis hin zu bearbeiteten Steinkunstwerken, um nur einige Beispiele zu nennen.

"Spuren" finden wir überall; entsprechend einfallsreich ist die Umsetzung der einzelnen Protagonisten. Von einfachen Fussspuren über Spuren von Erosion bis hin zu Spuren von Außerirdischen ist alles dabei.

"Nostalgie" ist ein sehr emotionales Thema. Jeder erinnert sich sehnsüchtig zurück an bestimmte Dinge, Situationen oder Zeiten. Das ins Bild umzusetzen war die Aufgabe. Da weckt ein alter Sessel Erinnerungen, ebenso wie ein altes Wählscheibentelefon und natürlich darf auch eine historische Plattenkamera nicht fehlen.

"Monochrome Farben" ist ein sehr verzwicktes Thema: genaugenommen darf nämlich nur eine Farbe und ihr komplettes Helligkeitsspektrum im Bild vorkommen. Das ist gar nicht mal so einfach, bis man vielleicht in der Natur eine Vorlage findet oder einfach mal zu Hause den Blick kreisen läßt, der vielleicht auf einem Wollknäuel hängen bleibt, der sich fotogen ins Bild drängt. Draußen begegnen uns Blätter in allen Grünschattierungen und im Herbst werden daraus Braunschattierungen. Sogar eine Cyanotypie hat Ihren Weg zu uns gefunden und leuchtet dem Besucher in Ihren Cyantönen entgegen.

Es gint also viel zu entdecken  und wie immer stehen Ihnen die Fotografen während der Ausstellungszeiten für Fragen und Informationen zur Verfügung.

Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Ausstellungszeit; seien Sie ein Teil davon.